PAX-Hilfe e.V.

Die PAX-Hilfe e.V. ist ein gemeinnütziges Hilfeswerk der PAX-Vereinigung kath. Kleriker.

Sie hilft - ohne Rücksicht auf geografische Grenzen -

    Personen im kirchlichen Dienst, besonders

     alten und kranken Geistlichen und Ordensleuten, vor allem im Nahen Osten, in der Dritten Welt, in den Missionen und in den unterdrückten Kirchen.

Besonders dankbar ist die PAX-Hilfe für

  • Schenkungen (auch mit Auflagen),
  • Erbschaften (PAX-Hilfe als Allein- oder als Teilerbe) und Vermächtnisse,
  • Sonderspenden aus Anlass z.B. von Jubiläen
  • Spenden bei Sterbefällen (anstelle von Kränzen).

ROACO 2013    Roaco 2014

     Papst Audienz mit Papst Franziskus im Juni 2013                Papst Audienz mit Papst Franziskus im Juni 2014                

Konto der PAX-Hilfe:                            

    PAX-Bank eG Köln
    Konto-Nr.: 10 885 019                       BLZ   370 601 93

     

    „IN CARITATE SERVIRE“ - 50 Jahre PAX-Hilfe e.V.

     

    Am 1. Dezember 1959 wurde von 7 Mitgliedern und dem Ersten Vorsitzenden der PAX-Vereinigung katholischer Kleriker e.V., Herrn Domkapitular Joseph Rhode, Generalvikar in Paderborn, in den Räumen der PAX-Zentrale in Köln die „PAX-Priesterhilfe e.V.“ gegründet.

    Zweck und Gedanke der Gründung in der damaligen Zeit waren: „In mancher Orts verfolgten und in den Hintergrund gedrängten Mitbrüdern eine Stütze zu bieten“.

    Die PAX-Vereinigung, die 1905 in Straßburg gegründet worden war, erstreckte ihr Aufgabenfeld über ganz Deutschland. Die PAX-Hilfe hat am Anfang ihre Tätigkeit auf Westdeutschland beschränkt.

    Die Mittel zur Erfüllung des Vereinszweckes wurden durch freiwillige Spenden aufgebracht, da keine Mitgliedsbeiträge erhoben wurden. Anfänglich waren die Leistungen verständlicherweise bescheidener und gingen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, kaum über Deutschland hinaus. Es ist jedoch beachtenswert, dass schon damals Klöster und kontemplative Frauenorden in das Hilfsprogramm einbezogen wurden. Collegio Nepomuceno in Rom

    Im Jahr 1970, also nach dem II. Vatikanum, wurde die Satzung geändert. Der Vereinsname wurde in "PAX-Hilfe e.V." umbenannt. Die kirchliche Aufsicht hatte der jeweils zuständige Ortsordinarius (Protektor). Das war im konkreten Fall der Erzbischof von Köln, da der Verein seinen Sitz in Köln hatte.

    Zugleich wurde der Personenkreis für die Hilfeleistungen erweitert. Es heißt nun:“ Insbesondere bezweckt der Verein Hilfe und Vorsorge im Sinne des § 3 der Gemeinnützigkeitsverordnung für die aus Krankheit, Alter oder aus anderen Gründen notleitenden und unterstützungsbedürftigen römisch-katholischen Kleriker, Angehörige von Orden und von ähnlichen Institutionen und für sonstige Personen die in einem Dienstverhältnis zu den vorgenannten stehen oder längere Zeit gestanden haben“.

    Ein kleiner Mitgliedsbeitrag für die PAX-Hilfe wurde von den Mitgliedern der PAX-Vereinigung erhoben. Nach Erscheinen des neuen Kirchenrechts im Jahre 1983 wurde die Satzung entsprechend nochmals geändert. Die kirchliche Aufsicht wurde gemäß Can. 312 § 1 CIC an die Deutsche Bischofskonferenz übergeben.

    Der Zweck des Vereins wurde noch einmal überarbeitet und es heißt nun:“ Vor allem Hilfe und Vorsorge für Kleriker, Klerikerkandidaten, Ordensleute und andere Personen, die im Dienst der katholischen Kirche stehen oder längere Zeit gestanden haben oder die sich auf einen solchen Dienst vorbereiten“.

    Roaco-Audienz 2011

    Im Jahr 1986 wurde die PAX-Hilfe als Mitglied der ROACO (Vereinigung der Hilfswerke für die kath.-orientalische Kirche) in Rom  aufgenommen.

    Die ROACO sammelt die Hilfsgesuche aus den Gebieten der katholischen Ostkirchen und legt zusammen mit den Hilfsorganisationen Prioritäten fest bei der Vergabe der zur Verfügung stehenden Geldmittel.

    Die Teilnahmen auf den jährlichen Versammlungen der ROACO und der päpstlichen Audienzen waren und sind eine zusätzliche Anerkennung der Arbeit der PAX-Hilfe e.V.

    Die Wiedervereinigung Deutschlands stellte die PAX-Hilfe vor eine neue Situation. Um den Mitbrüdern der ehemaligen DDR eine Freude zu machen und um neue Kontakte zu knüpfen, lud die PAX-Hilfe sie zu einem kostenlosen Aufenthalt in einem der Gästehäuser der PAX-Vereinigung ein. Viele Mitbrüder nahmen das Angebot gerne an.

    Trotz aller nötigen Änderungen, ist die PAX-Hilfe ihrem Grundsatz „IN CARITATE SERVIRE“ treu geblieben. Seit 50 Jahren verfolgt die PAX-Hilfe ihren satzungsmäßigen Aufgaben durch weltweit direkte und persönliche Hilfe an Personen im kirchlichen Dienst. In diesen Jahren konnte die PAX-Hilfe tausende Priester, Priesterkandidaten und Ordensleute in ihrer Not schnell und unbürokratisch unterstützen.

    Ihre besondere Aufmerksamkeit widmete die PAX-Hilfe den Kirchen in den Ländern die unter Verfolgung und Unterdrückung zu leiden hatten. 

    Da die PAX-Hilfe bezüglich ihrer Hilfeleistungen keine geografischen Grenzen kennt, hat sich im Lauf der Jahrzehnte nicht nur der Personenkreis erweitert, sondern auch ihr Wirkungskreis. So gehen heute die Hilfen nach Osteuropa  wie: Slowakei, Slowenien Ungarn, Ukraine, Rumänien, Polen, Lettland, Serbien, Montenegro, Russische Föderation, Tschech. Rep., Albanien sowie in afrikanische Länder wie: Kongo, Bukina Faso, Äthiopien, Ruanda, Südafrika, Ägypten und Israel, Syrien, Indien, Südamerika wie: Bolivien, Uruguay, Argentien. Ecuador und Priesterkandidaten in Collegio Nepocumeno in Rom.

    Gründe der Hilfsanträge sind immer eine schwierige finanzielle Situation oder ein prekärer Gesundheitszustand.

    Die weltweite Wirschaftskrise trifft auch die Priester und Priesterkandidaten in deren Länder wo die Bistümer durch die knapp vorhandenen finanziellen Mittel nicht in der Lage sind, die bedürftigen Priester in ihren Diözesen zu unterstützen. Als Bestätigung der geleisteten Hilfe erhält die PAX-Hilfe von den Hilfsbedürftigen Dankschreiben mit oft ausführlichen Situationsberichten in ihren Diözesen und hohe Anerkennung.

    Dank der Spendeneinnahmen wird die PAX-Hilfe weiterhin in der Lage sein, die Lebenssituation von vielen bedürftigen und kranken Priestern, Priesterkandidaten und Ordensleuten weltweit zu verbessern.

     

    Dr. Fabrizio Capobianco

         Geschäftsführer

 

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